____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b
ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Athabasken
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Athabasken bzw. Athapasken ist eine Sammelbezeichnung fĂŒr die zahlreichen zerstreut lebenden indigenen Bands des nördlichen Zweiges der athapaskischen Sprachfamilie, die bis auf eine Ausnahme (Dena'ina, Meeresfischer im Cook Inlet) in den borealen NadelwĂ€ldern, Waldtundren, BergwĂ€ldern sowie entlang der groĂen FlĂŒsse und Seen Alaskas (2005 ca. 7.000) und Nordwest-Kanadas (2005 ca. 27.000) leben.cite-ref-taschenatlas-1-0[1]
Es sind zwei groĂe regionale Gruppen zu unterscheiden:
âą die Alaska-Athabasken oder Alaska-Dene (mit 13 Sprachen) im Interior Alaska sowie dem angrenzenden Yukon-Territorium, die sich selbst als Dinaa oder Dena (âVolkâ) bezeichnen sowie
âą die nördlichen Athabasken oder Dene (mit 18 Sprachen) in den Nordwestterritorien (Denendeh â âLand der Deneâ), im Yukon-Territorium, Nunavut sowie sĂŒdlich angrenzenden Gebieten der Provinzen British Columbia, Alberta, Saskatchewan und Manitoba im Nordwesten Kanadas, die sich selbst als T'ine, T'ana und heute zumeist als Dene (DenĂ©) (âVolkâ) bezeichnen.
Dieser nördliche Zweig der athabaskischen Sprachfamilie gliedert sich somit in mindestens 31 Einzelsprachen, die sich zudem auf Grund der Sozialstruktur der Athabasken wiederum in zahlreiche regionale Dialekte gliedern (gesprochen von je einer Lokalgruppe). Trotz der Sprachverwandtschaft sind die Sprachen untereinander nicht verstĂ€ndlich. Selbst innerhalb der Einzelsprachen â die jeweils als Dialektkontinuum zu betrachten sind â schwindet die gegenseitige VerstĂ€ndlichkeit mit zunehmender geographischer Distanz der Gruppen erheblich.cite-ref-ankn-3-0[3]
Die heute ĂŒbliche Einteilung in Stammesgruppen wurde auf Grund der Sprachfamilien durch Linguisten und Anthropologen getroffen und suggeriert somit ein SelbstverstĂ€ndnis der Alaska-Dene oder der Dene. TatsĂ€chlich betrachteten sich benachbarte und einen verwandten Dialekt sprechende Lokalgruppen jedoch nicht als eine gröĂere Gemeinschaft und die Athabasken hatten nie eine soziale oder politische Idee einer Nation bzw. StammesidentitĂ€t entwickelt.
Die im SĂŒdwesten der USA und Nordmexiko beheimateten SĂŒdlichen Athabasken hatten Ă€hnliche Bezeichnungen wie die nördlichen Athabasken (Dene) und Alaska-Athabasken (Alaska-Dene); die Navajo nannten sich DinĂ© und die Apache (je nach Dialekt) Indee, NdĂ© oder T'Inde (âVolkâ).
Contents
âą Kultur
âą Sozialstrukturen
âą Glaube
âą Trivia
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Stammesgruppen der Athabasken
Wie bereits erwĂ€hnt wurden die verschiedenen Gruppen der Athabasken erst durch die EuropĂ€er in gröĂere regionale und kulturelle Stammesgruppen eingeteilt; vorher war dies den Athabasken völlig fremd, da sie durch eine traditionelle Stammesgesellschaft sowie die fĂŒr alle Athabasken typische IndividualitĂ€t geprĂ€gt waren. Die benachbarten Athabasken erkannten sich zwar anhand der gemeinsamen Sprache als jeweils sprachlich verwandt an, jedoch entwickelten die einzelnen Stammesgruppen unterschiedliche Kulturen und bekĂ€mpften sich teilweise gegenseitig. Jede Stammesgruppe unterteilte sich wiederum in Bands und diese nochmals in kleinere Lokalgruppen.cite-ref-4[4] Bis heute ist jedoch manchmal die Zuordnung mehrerer Bands (bzw. Lokalgruppen) zu einer Stammesgruppe umstritten. Zudem werden manche â seitens der Athabasken als eigenstĂ€ndige Sprachen betrachtete VarietĂ€ten â von Linguisten nur als Dialekte einer gemeinsamen Sprache wahrgenommenen (z. B. das Tahltan mit den Sprachen / bzw. Dialekten: Kaska (Dene ZĂĄgĂ©ÊŒ), Tahltan (Dahdzege) sowie Tagish (TÄÌgish))cite-ref-5[5]. Da die meisten Athabasken unter anglisierten Fremdbezeichnungen benachbarter â oftmals nichtathabaskischer Völker â bekannt wurden, sind hier die meist gebrĂ€uchlichen Stammesbezeichnungen wiedergegeben sowie (in Klammern) zuerst die Eigenbezeichnungen und dahinter die Namensherkunft (Sofern nicht anders angegeben bedeuten die Eigenbezeichnungen jeweils einfach âVolkâ oder âMenschenâ).
Alaska-Athabasken oder Alaska-Dene
Die Alaska-Dene werden allgemein in elf Stammesgruppen unterteilt, von denen manche auch im angrenzenden Yukon anzutreffen sind (von Nordwesten nach SĂŒdosten):
1. Koyukon (Dinaa, Tl'eeyegge Hut'aane â âVolk mit einer gemeinsamen Spracheâcite-ref-6[6], oftmals jedoch nach der Zugehörigkeit ihrer regionalen Band/Gruppe als Hut'aane / Hotana â âBewohner einer Gegendâ, âVolk entlang, von, vom âŠâ; Namensherkunft: Koyukukhotana â âVolk am Koyukuk Riverâ, nordwestlichste Gruppe der Alaska-Dene)
âą Kaiyuhkhotana oder Lower Yukon Koyukon (entlang des Yukon River zwischen dem Anvik River und Koyukuk River, einschlieĂlich des EntwĂ€sserungsgebiets des Innoko River nördlich des 63. Breitengrads Nord, wurden sowohl von den Koyukukhotana als auch von den Yukonikhotana / Unakhotana als Feinde betrachtet, nur sie leisteten mit KĂ€mpfen den EuropĂ€ern Widerstand)
⹠Koyukukhotana oder Koyukuk River Koyukon (im EntwÀsserungsgebiet des Koyukuk River)
âą Yukonikhotana / Unakhotana oder Upper Yukon Koyukon (im EntwĂ€sserungsgebiet des Yukon River sĂŒdlich der EinmĂŒndung des Tanana River bis zur MĂŒndung des Koyukuk River)
2. Gwich'in oder Kutchin (Dinjii Zhuu â âkleine Leuteâ; Namensherkunft: Gwichâin â âBewohner einer Gegendâ, nördlichste Gruppe aller Indianer, lebten meist nördlich des Polarkreises in den Yukon Flats entlang des Yukon Rivers, Porcupine Rivers, Chandalar Rivers, Peel River, Mackenzie River und Arctic Red River im Norden vom Yukon und der Nordwestterritorien sowie im Nordosten Alaskas)
3. HĂ€n (Han) (JĂ«jee, HĂ€n HwĂ«ch'in â âVolk entlang des Flusses, d. h. des Yukon Riverâ, oftmals jedoch nach der Zugehörigkeit ihrer regionalen Band/Gruppe als HwĂ«ch'in â âBewohner einer Gegendâ oder âVolk entlang, von, vom âŠâ; Namensherkunft: Anglisierung ihrer Eigenbezeichnung HĂ€n HwĂ«ch'in bzw. des Gwich'in-Worts hangÊ·iÄÊŒin (Han Gwich'in), was beides âVolk entlang des (Yukon) Flussesâ bedeutet, lebten beiderseits des oberen Yukon Rivers und des Klondike Rivers im Yukonterritorium und Alaska â oftmals fĂ€lschlich als eine Band der Gwich'in betrachtet)
4. Holikachuk oder Innoko (Dina, oftmals jedoch nach der Zugehörigkeit ihrer regionalen Band/Gruppe als Doogh Hit'an â âEinheimischeâ, âLocalsâ, âBewohner einer Gegendâ oder âVolk entlang, von, vom âŠâ; Namensherkunft: Xiyighelinghdi (Huligachagat), der Bezeichnung eines inzwischen aufgegebenen Dorfes sowie nach ihren Stammesgebieten entlang des Middle und Upper Innoko River im Westen Alaskas â fĂ€lschlich oftmals mit den Koyukon zusammengefasst, obwohl sie kulturell den Deg Hit'an am nĂ€chsten stehen)
5. Ingalik (Dena oder Dina, heute Deg Hit'an â âEinheimischeâ, âLocalsâ, âBewohner einer Gegendâ oder âVolk entlang, von, vom âŠâ (diente ursprĂŒnglich zur Bestimmung der Zugehörigkeit zu einer regionalen Band/Gruppe); Namensherkunft: Yup'ik-Wort Ingqiliq â âJene, die Eier von LĂ€usen habenâ, âJene, die verlaust sindâ, eine Sammelbezeichnung fĂŒr alle Athabasken und spĂ€ter fĂŒr alle Indianer, wird von den Deg Hit'an als beleidigend abgelehnt, lebten entlang des Anvik River, des Innoko River, des Lower Yukon River sowie des Middle Kuskokwim River, daher in Ă€lterer Literatur auch Anvik-Shageluk Ingalik, Kuskokwim Ingalik oder Yukon Ingalik genannt â oftmals fĂ€lschlich als Kaiyuhkhotana bezeichnet)
6. Upper Kuskokwim oder Kolchan / Goltsan (Dina'enacite-ref-7[7], heute jedoch: Dichinanek' Hwt'ana oder Digenegh xit'an- âVolk entlang des mit viel Holz gesĂ€umten Flusses, d. h. des Kuskokwim Riversâ; Namensherkunft: wurden nach ihrem Stammesgebiet entlang des Upper Kuskokwim River im SĂŒdwesten Alaskas benannt oder nach der Tanaina-Bezeichnung Gheltsana oder Giltsane â âdie Fremden, die Anderenâ fĂŒr benachbarte im Inland wohnende Athabaskencite-ref-8[8]cite-ref-9[9] â oftmals fĂ€lschlich als McGrath Ingalik bezeichnet, obwohl ihre Sprache und Kultur den Tanana/Lower Tanana nĂ€her steht als den Deg Hit'an (Ingalik), zudem wurden sie irrtĂŒmlich auch als Tundra Kolosh / Koulischen den Tlingit zugerechnet, da im Russischen Letztere als Koloshi (ĐĐŸĐ»ĐŸŃĐž) bezeichnet wurden, was auf das Sugpiaq-Alutiiq-Wort kulut'ruaq fĂŒr Labret-Piercing zurĂŒckgeht)
Tanana Athabasken (hatten keine gruppenĂŒbergreifende Eigenbezeichnung, da sie sich nicht als eine Ethnie verstanden, je nach Sprache bzw. Dialekt: Dena, Dendeh / Dendeey oder Dineh, jedoch oftmals nach der Zugehörigkeit ihrer regionalen Band/Gruppe als Kokht'ana, Koxt'een / Koxt'en iin oder Koht'iin â âBewohner einer Gegendâ oder âVolk entlang, von, vom âŠâcite-ref-10[10]; Namensherkunft: Anglisierung des Gwich'in-Worts Tanan Gwich'in â âVolk entlang des Tanana River (Tanan Gwinjik)â oder des Koyukon-Worts Ten Hut'aane â âVolk entlang des (Flusswasser) Pfadesâ, da diese den Tanana River Tene No' â âWasserpfadâ nannten, wird meist als Sammelbegriff fĂŒr drei regionale Gruppen verwendet, die verwandte Sprachen bzw. Dialekte sprechen, lebten im Flussgebiet des Tanana River im Osten vom Interior Alaska sowie teilweise im angrenzenden Yukon)
7. Tanana / Lower Tanana und/oder Middle Tanana (Dena bzw. Kokht'ana)
8. Tanacross oder Tanana Crossing (Dendeh / Dendeey bzw. Koxt'een / Koxt'en iin)cite-ref-11[11]
9. Upper Tanana (Dineh bzw. Koht'iin)
10. Tanaina (Dena'ina, einzige Gruppe der Alaska-Dene, die bis zur KĂŒste vorstieĂ, sich in dauerhaften Siedlungen niederlieĂ und den Seefischfang ĂŒbernahm, lebten im Gebiet des Cook Inlet â von ihnen als Tikahtnu â âViel Wasser fĂŒhrender Flussâ oder Nuti â âSalzwasserâ genannt â im sĂŒdlichen Zentral-Alaska, ihr Stammesgebiet (Denaâina EĆnena) erstreckte sich von Seldovia im SĂŒden bis nach Chickaloon im Nordosten, von Talkeetna (K'dalkitnu) im Norden und Lime Village (Hek'dichen Hdakaq') im Nordwesten bis nach Pedro Bay im SĂŒdwesten)
11. Ahtna oder Copper-River-Athabasken (Atna Hwt'aene â âEis-Menschenâ, auch meist jedoch Koht'aene [kote-an-eh] / Hwt'aene â âBewohner einer Gegendâ oder âVolk entlang, von, vom âŠâ, um durch eine Ortsangabe die Zugehörigkeit zu einer regionalen Band/Gruppe zu bestimmen; Namensherkunft: Anglisierung ihrer Eigenbezeichnung als Ahtna, Ahtena, Atnatana, Ahtnakotana, Ahtna-Khotana oder Ahtna-Kohtaeneda sich ihr Stammesgebiet (Atna Nenn') im SĂŒdosten Alaskas entlang des Copper River (Atna River) â von ihnen 'Atna' tuu âFluss der Ahtnaâ genannt â und dessen NebenflĂŒssen erstreckte, bedeutet ihr Stammesname etwa âVolk am 'Atna' River, d. h. des Copper Riverâ)
âą Lower Ahtna (Atnahwt'aene â âVolk an der MĂŒndung des ('Atna') Copper Riverâ (in den Golf von Alaska))
âą Central Ahtna oder Middle Ahtna (Dan'ehwt'aene)
âą Western Ahtna (Tsaay Hwt'aene oder Dze Ta Hwt'aene â âVolk inmitten der Berge, der Nutzotin Mountainsâ)cite-ref-12[12]
âą Upper Ahtna (Tatlâahwtâaene â âVolk vom Oberlauf des ('Atna') Copper Riverâ)
Weitere Unterteilung
Zudem teilt man auf Grund kultureller Adaption an die jeweilige âLandschaft / Umweltâ (Klima, Topographie, Flora und Fauna), der Ressourcennutzung (Landnutzung, GröĂe und rĂ€umliche Verteilung der Bevölkerung sowie Siedlungstypen) der Sozialstrukturen (Soziale Beziehungen, Ăkonomie sowie Herrschaft und AutoritĂ€t) und der hieraus sich entwickelnden jeweiligen Kulturellen IdentitĂ€t (SpiritualitĂ€t und Soziale Regeln) sowie der daraus entstandenen/beeinflussten kulturellen Produkte (Jagd-, Waffen- sowie Handwerks-Techniken, âWissenschaftenâ und Kunst) die Alaska-Dene nochmals in zwei regionale/kulturelle Gruppen ein:
âą Zentrale Alaska-Athabasken (Central Alaskan Athabaskans) bzw. Binnen-Athabasken (Interior Athabaskans): alle ĂŒbrigen Alaska-Dene, da sie kulturell stark entweder von den Yupik und Iñupiat Eskimo im Norden und Nordwesten oder von den nördlichen Athabasken bzw. Dene â z. B. den Chipewyan (DĂ«nesĆłĆinĂ©) und North und South Slavey â im Osten beeinflusst waren.
Dene und/oder nördliche Athabasken
Dene
Die heutige Bezeichnung Dene hat zwei Bedeutungen und wird dementsprechend unterschiedlich verwendet; meist (und im engeren Sinn) wird der Begriff Dene nur fĂŒr fĂŒnf (nach anderer Definition sechs) athabaskischsprachige Bands in Denendeh (âLand der Deneâ, den heutigen Nordwest-Territorien) und Nunavut sowie einigen Teilen von Manitoba, Alberta im Norden Kanadas benutzt:
1. Chipewyan (DenĂ©solinĂ© oder DĂ«nesĆłĆinĂ© â âVolk des kargen, öden Landesâ; Namensherkunft: Wetcipwayi Wiyiniwuk bzw. CÄ«pwayÄn (áááźáŁ) â âPeople wearing Pointed Skinsâ aus der Cree-Sprache der feindlichen Woodland Cree, womit sie auf den typischen Schnitt und Stil der Chipewyan-Parkas hinwiesen (abgel. aus cÄ«pwÄw (ááá€) â âto be pointedâ und wayÄn (ááźáŁ) â âHautâ oder âFellâ zu CÄ«pwayÄn)cite-ref-13[13]. Das algonkin-sprachige Volk der in den USA meist Chippewa genannten Anishinabe (Ojibwe) hat trotz der Ăhnlichkeit des Namens nichts mit den Chipewyan zu tun)
2. Yellowknives (T'atsaot'ine â âVolk des Wasser-Auswurfsâ, einer bildlichen Umschreibung des im Fluss vorkommenden Kupfers oder Acha'otinne â âWaldland-Volkâ, Namensherkunft: europĂ€ische PelzhĂ€ndler nannten sie Yellowknife (âGelbmesserâ), Red Knife (âRotmesserâ) oder Red Indians (âRote Indianerâ) oder Copper Indians (âKupfer-Indianerâ), da diese Kupfermesser benutzten, deren Klingen rot-gelblich schimmerten sowie der Coppermine River und Yellowknife River in ihrem Stammesgebiet reich an diesem Metall waren. FĂ€lschlich unter ihrer Chipewyan-Bezeichnung TandzĂĄn-hot!Ănne â âJene, die am schmutzigen See lebenâ als eine regionale Chipewyan GroĂgruppe betrachtet, jedoch betrachteten sich die Yellowknife als eigenstĂ€ndige Ethnie mit wiederum mehreren Bands und Lokalgruppen und waren meist den Chipewyan Ă€uĂerst feindlich gesinnt)
3. Dogrib (TĆÄŻchÇ« bzw. TÄßchĂŽ â âHunderippeâ oder TĆÄŻchÇ« Done â âHunderippen-Volkâ; Namensherkunft: Adaption ihrer Eigenbezeichnung ins Englische)
4. North Slavey (Dene wĂĄ, die weniger von Fischfang als von der Jagd in den WĂ€ldern und Tundren der Berge und Ebenen lebenden Bands nannten sich Éehdzo Gotâı̚ne â âFallensteller-Volkâ, heute zumeist jedoch SahtĂș DenĂ© / Sahtu Dene â âVolk am Great Bear Lakeâ, unterteilten sich nochmals in vier regionale, kulturelle sowie unterschiedliche Dialekte sprechende Gruppen)
âą Hare(skin) Dene (K'ahsho Got'ine / K'ĂĄshot' Got'ine â âVolk mit groĂen Pfeilspizenâ oder K'a so Got'ine / Katoo Got'ine â âVolk der groĂen Weidenâ, Namensherkunft: (Hare(skin) Dene ist vermutlich eine FalschĂŒbersetzung von GahwiĂ© Got'ine â âKaninchen(Fell)-Volkâ, da sie gewebte Kleidung aus Schneehasen-Fellen trugen))
âą Mountain Slavey (Mountain Dene) (Shita Got'ine / ShĂșhtagot'ine â âVolk inmitten der Bergeâ)
âą Willow Lake Dene (K'ĂĄĂĄlÇ« Got'ine â âVolk am Willow Lakeâ)
âą SahtĂș Dene (Great Bear Lake Dene) (SahtĂș Got'ine/SahtĂșot'ine/SahtĂș Dene â âVolk am Great Bear Lakeâ, entwickelten ab 1850 eine eigenstĂ€ndige IdentitĂ€t als SahtĂșot'ine oder SahtĂș Dene, nachdem wĂ€hrend des Pelzhandels K'ahsho Got'ine Bands, die Satihot'in und Et'at'in regional bands der Dogrib (TĆÄŻchÇ«) sowie einige Shita Got'ine, Gwichâin und South Slavey bei DĂ©line (Fort Franklin) am SahtĂș (Great Bear Lake) bevorzugt zum handeln kamen. Bald gab es Heiraten unter den Mitgliedern der verschiedenen Dene Bands und gemeinsame Siedlungen rund um das Fort sowie am Seeufer wurden errichtet. Ihr Dialekt weist groĂe EinflĂŒsse des Dogrib (TĆÄŻchÇ« YatiĂŹ) auf)
5. South Slavey (Deneke oder Denecite-ref-14[14], heute Dene Tha -âWahres Volkâ in Alberta sowie Deh Cho DenĂ© / Deh Cho Dene â âVolk am groĂen Fluss, d. h. am Mackenzie Riverâ im Nordwestterritorium)
Die Gwich'in oder Kutchin (Dinjii Zhuh â âkleine Leuteâ) werden â obwohl sowohl in Alaska als auch im Yukon und Nordwestterritorium ansĂ€ssig â meist als Alaska-Dene betrachtet, da sie zusammen mit dem HĂ€n (HÀɏ goÉŹan) bzw. HĂ€nkutchin der HĂ€n (HĂ€n HwĂ«ch'in) die sprachliche Untergruppe âKutchin-HĂ€nâ der nördlichen athabaskischen Sprachen bilden.
Nördliche Athabasken
Fasst man den Begriff Dene weiter (dies geschieht vermehrt in neuerer Fachliteratur sowie seitens der assoziierten Ethnien) werden zudem folgende Bands und Stammesgruppen ebenfalls als Dene betrachtet, meist werden diese jedoch zum Unterschied zu den oben aufgefĂŒhrten Dene nördliche Athabasken oder (oftmals in Kanada) einfach Athabasken genannt (dieser Begriff kann wiederum die oben aufgefĂŒhrten Bands der eigentl. Dene mit einschlieĂen). Sie bewohnten vor allem die NadelwĂ€lder der kanadischen Kordilleren. Ihre Wohngebiete reichten im SĂŒden jedoch bis in die LaubwĂ€lder und Waldsteppen der sogenannten Parklands und zu einem kleinen Teil in die nördlichen Plains westlich und sĂŒdlich der eigentl. Dene in Yukon, British Columbia, Alberta und Saskatchewan:
âą Tutchone oder Tutchonekutchin (je nach Dialekt: Dan oder DĂ€n, meist bezeichneten sie sich jedoch nach der Zugehörigkeit ihrer regionalen Band/Gruppe als HuÄâan oder Ku DĂ€n â âVolk von â; Namensherkunft: mit Dechan to hot'yan â âVolk, das in den WĂ€ldern lebtâ wurden in ihrer Sprache ursprĂŒnglich Tutchone im Stewart River Valley bezeichnet â âTutchoneâ bzw. Wood Indians oder Stick Indians ist dann als Stammesbezeichnung fĂŒr alle Gruppen ĂŒbernommen worden,cite-ref-15[15] ihr Stammesgebiet umfasste das von den OberlĂ€ufen des Alsek und Yukon Rivers (Chu NĂŹikwĂ€n) geprĂ€gten Plateaus sowie entlang des Tatshenshini Rivers (ShĂ€wshe ChĂč) im SĂŒdwesten des Yukonterritoriums sowie im Nordwesten British Columbias, begrenzt im SĂŒdwesten vom KĂŒstengebirge und Saint Elias Mountains sowie im Nordosten von der Selwyn Range â trotzt der vormals gebrĂ€uchlichen Stammesbezeichnung als Tutchonekutchin gehören sie nicht den Gwich'in (Kutchin) an; kulturell sowie sprachlich unterscheidet man zwei groĂe Gruppen â die Northern Tutchone nördlich / nordöstlich des Lake Laberge sowie die Southern Tutchone sĂŒdlich / sĂŒdwestlich)
âą Northern Tutchone (Dan oder HuÄâan, ihr Streifgebiet reichte vom Stewart River (Na Cho Nyak) (âGroĂer Flussâ) sowie dem Pelly River und Macmillan River im Norden, den White River im SĂŒdwesten, das Einzugsgebiet des Big Salmon Rivers im SĂŒdosten sowie die Selwyn Range im Osten, wĂ€hrend des aufkommenden Pelzhandels siedelten gröĂere Gruppen bei den Handelsposten Fort Selkirk und Big Salmon River Village)
âą Southern Tutchone (DĂ€n oder Ku DĂ€n, ihr Streifgebiet reichte vom Teslin River westwĂ€rts bis zum White River und vom Lower Tatshenshini (ShĂ€wshe ChĂč) im SĂŒden bis zum Nisling River im Norden, wichtige weitere FischgrĂŒnde waren der Donjek River, Kluane River, Kluane Lake, Hutshi Lakes und Bear Lake, Mitte des 18. Jhd. bis Anfang des 19. Jhd. kamen insb. die sĂŒdlichsten regionale Gruppen der Southern Tutchone verstĂ€rkt unter den kulturellen/politischen Einfluss der Chilkat Tlingit (Jilបåat ណwĂĄan), die den Handel entlang des Dalton Trails sowie Chilkoot Trails (sog. Grease trails bzw. âFettpfadeâ) ins Landesinnere zu den Athabasken kontrollierten)cite-ref-16[16]
âą Tagish (TÄÌgish kotʌīnĂšÊŒ â âVolk vom Tagish Lakeâ, lebten in der Region des Tagish Lake â von ihnen TÄÌgish â âdas Eis (des FrĂŒhlings) brichtâ genannt â und des Marsh Lakes sowie entlang des Yukon River (TahgĂ h Cho) im Yukonterritorium im Nordwesten von Kanada, spĂ€ter jedoch unter dem Einfluss der kulturell und politisch mĂ€chtigeren Tlingit â deren Sprache sie auch ĂŒbernahmen â betrachteten sie sich als regionale Stammesgruppe der Tlingit mit Tagish-Vorfahren und bezeichneten sich als Tagish ណwĂĄan)
âą Tahltan (TÄĆtÄn, betrachten sich als erste Bewohner des Stikine River, ihr Stammesgebiet umfasste ca. 242.163 kmÂČ im Nordosten von British Columbia, es reichte vom KĂŒstengebirge ostwĂ€rts bis in die tiefer gelegenen borealen NadelwĂ€lder in Yukon im Norden, im Osten bis zu den (nach den Kaska Dena benannten) Cassiar Mountains und umfasste im SĂŒden die OberlĂ€ufe des Nass River und Skeena River; weitere wichtige FlĂŒsse waren der Iskut River, Klappan River und Dease River)
âą Kaska Dena (GudanĂ©ÊŒ oder Gudene â âBewohner einer Gegendâ, âVolk entlang, von, vom âŠâ, lebten im Flussgebiet des Liard River, Finlay River, Ross River und Pelly River im Nordwesten von Kanada, ihr einstiges ca. 240.000 kmÂČ groĂes Stammesgebiet erstreckte sich ĂŒber den Norden von British Columbia, den SĂŒdosten von Yukon sowie bis in den SĂŒdwesten der Nordwestterritorien)
âą Tsetsaut (WetaÉŹ bzw. Wetalth; Namensherkunft: T'set'sa'ut, Ts'a̱ts'aaw oder Jits'aawit (âVolk im Landesinnernâ) war unter den Gitxsan, Tsimshian und Nisgaâa ein Sammelbegriff fĂŒr mehrere benachbarte feindlichen Bands der nördlichen Athabasken â neben den Tsetsaut auch fĂŒr die Sekani, Kaska Dena, Tahltan und Tagish, zur Unterscheidung von diesen Athabasken nannte man die Tsetsaut auch eigentl. Tsetsaut oder Westliche Tsestaut und manche Gruppen der heutigen Tahltan auch Ăstliche Tsestaut)
âą Sekani (je nach Dialekt: Tsekâene, Tse Keh Nay, Tsay Keh Dene â âVolk in den steinigen Bergenâ; Namensherkunft: eine Anglisierung ihrer Eigenbezeichnung, lebten entlang des Upper Fraser River nordwĂ€rts entlang der Rocky Mountain Trench bis zum Quellgebiet des Kechika River, eines Nebenflusses des Liard River, am Williston Lake, nordwestwĂ€rts ĂŒber den Takla Lake einschlieĂlich entlang des Finlay River und Parsnip River, wurden oftmals aufgrund kultureller und sprachlicher Ăhnlichkeiten mit den benachbarten Dane-zaa (Daneáșaa) als eine Untergruppe der Dane-zaa (Daneáșaa) betrachtet, die sich vor den vordringenden bewaffneten Plains Cree in die Berge geflĂŒchtet hatte)
âą Chilcotin (Tsilhqot'in â âVolk des blauen Wassersâ oder âVolk entlang des Flussesâ, Tsilh â âblauâ, qo â âWasserâ und t'in â âVolkâ; Namensherkunft: eine Anglisierung ihrer Eigenbezeichnung, lebten entlang des Chilcotin River im Chilcotin Plateau zwischen Fraser River und den Coast Mountains im SĂŒden British Columbias, wurden bekannt durch den Chilcotin-Krieg unter FĂŒhrung des HĂ€uptlings Klattasine (Lhats'asÊin)cite-ref-17[17] (Chinook Wawa: âWir wissen seinen Namen nichtâ), der sich gegen die ErschlieĂung / Durchquerung des Landes wĂ€hrend des Cariboo-Goldrauschs vergeblich wehrte)
âą Carrier oder heute vermehrt Dakelh (âTrĂ€gerâ, historische Sammelbezeichnung fĂŒr zwei sprachlich verwandten Stammesgruppen; Namensherkunft: englische Ăbersetzung des Sekani-Namens fĂŒr Dakelh-Gruppen als Aghelhne oder AÉŁelne â âJene, die etwas tragenâ bzw. âdie TrĂ€gerâ, da die Dakelh-Witwen die Asche ihrer verstorbenen MĂ€nner drei Jahre lang in einem Tragesack umhertrugen)
âą eigentliche Carrier oder Dakelh (heute meist Dakelh, jedoch bezeichnen sich nur die sĂŒdlichen und mittleren Dialektgruppen als Dakelh / Dakelh-ne â âVolk das ĂŒber Wasser reistâ (eine Kontraktion der Bezeichnung uda ukelh und ne), die nördlichen Dialektgruppen hingegen als Yinkadinee oder Yinka DĂ©nĂ© â âMenschen der Weltâ)
⹠fÀlschlicherweise Nördliche bzw. Westliche Carrier genannt:
âą Babine oder Nördliche Carrier (Yinka Whut'en â âMenschen der Weltâ; Namensherkunft: französische PelzhĂ€ndler beobachteten beim Erstkontakt, dass Frauen der Babine Labret-Piercings (Lippenpiercings) trugen und nannten sie daher Babine (in etwa âlippigâ), lebten entlang des Babine Rivers sowie rund um den Babine Lake, Trembleur Lake und den Takla Lake im zentralen Innern von British Columbia)
âą Wet'suwet'en oder Westliche Carrier (Yinka Whut'en â âMenschen der Weltâ und um sich von anderen Gruppen abzugrenzen als Wet'suwet'en bzw. Wit'suwit'en â âVolk vom Bulkley Riverâ; lebten teilweise in den Coast Mountains und Hazelton Mountains sowie im Flussgebiet des Bulkley River (Wet'sinkwha / Wa Dzun Kwuh), einschlieĂlich des Broman Lake und François Lake)
âą Sarcee oder Sarsi (Tsuu T'ina bzw. Tsu T'ina â âviele Menschenâ oder âeine groĂe Anzahl von Menschenâ; Namensherkunft: die einst feindlichen Blackfoot nannten sie auf Grund ihres Wagemutes und Kriegskunst saahsi, sarsi oder Sucseqwan â âkĂŒhnes, mutiges Volkâ oder âstures, trotziges Volkâcite-ref-18[18], lebten als nördlichste Vertreter der Plainsindianer in den östlichen AuslĂ€ufern der Rocky Mountains, den Parks und Plains im Nordosten von British Columbia und im Nordwesten Albertas westlich von Edmonton)
âą Dane-zaa oder Tsattine (je nach Dialekt: Daneáșaa, Dane-Zaa, Dunne Tsaa, Dunne-za / Dunne Za oder Dunneza â âdas wahre, prototypische Volkâ; Namensherkunft: die Dakelh bezeichneten sie als Tsat'en, Tsattine oder Tza Tinne und die Cree als Amiskiwiyiniw oder Amisk Wiyiniwak âBieber-Volkâ bzw. âVolk inmitten von Bibernâ. Daher wurden sie frĂŒher im Englischen oft als Beaver und im Französischen als Gens de Castor und in ethnologischen Berichten als Tsatinne bezeichnet. Vor 1800 lebten die Dane-zaa weiter östlich nahe dem Athabaska und Clearwater Rivers und nordwĂ€rts bis zum Lake Athabasca sowie in Gebieten nördlich des Upper Peace River, nach schweren KĂ€mpfen mit in ihre östlichen Gebiete vordringenden bewaffneten Plains Cree, schlossen sie mit diesen ca. 1800 am Peace River Frieden, die Plains Cree mussten sĂŒdlich und östlich und die Dane-za endgĂŒltig nördlich und westlich des Peace River bleiben).
Kultur
Die Athabasken waren seit jeher nomadische JĂ€ger und Sammler oder halbnomadische Fischer und bildeten den gesamten Westteil des subarktischen Kulturareales der nordamerikanischen Indianer. Der Wald bot den Menschen reichlich tierische Nahrung: Waldkaribus, Waldbisons, Hirsche und Elche. Entlang der FlĂŒsse wurde rege Fischfang betrieben. Pflanzenkost (Beeren, Wurzeln, verschiedene WildkrĂ€uter und vorverdaute Pflanzenreste aus dem Magen erlegter Karibu) standen jedoch nur in geringen Mengen zur VerfĂŒgung. Durch den Handel mit den EuropĂ€ern wurde die Pelztierjagd im 18. Jahrhundert zur Basis ihrer Wirtschaft. Die herrscherlosen und basisdemokratisch organisierten Athabasken streiften in kleinen, egalitĂ€ren Verwandtschaftsgruppen durch die NadelwĂ€lder und Tundren ihrer Heimat.cite-ref-motz-2-1[2]
âEinige Dene sagen, daĂ die Erde unser Körper ist. Andere sagen, sie ist ein groĂer Selbstbedienungsladen. [âŠ]â
â
George Blondin, Déne-Indianer aus Kanada
Der Alltag dieser im hohen Norden lebenden Menschen wurde frĂŒher vor allem durch die Umwelt- und KlimaverhĂ€ltnisse geprĂ€gt, denen man sich möglichst gut anpassen musste, um gut zu leben. Die wichtigsten Materialien zur Herstellung von Kleidung und GebrauchsgegenstĂ€nden waren Leder, Pelze und Birkenrinde, aus der vor allem BehĂ€lter und Kanus hergestellt wurden. Die Behausungen bestanden frĂŒher aus konischen Zelten (Ă€hnlich den Tipis der PrĂ€rie-Indianer) im SĂŒdosten und Pultdach-Zelten im Nordwesten, die mit Fell oder Rinde gedeckt waren. Dort kamen auch noch BlockhĂ€user und ErdhĂŒtten hinzu. Die lĂ€ngste Zeit des Jahres herrschte Winter. Als Transportmittel waren den athabaskischen Völkern Hundeschlitten in der Regel unbekannt (im Gegensatz zu den benachbarten Yupik und Iñupiat Eskimo); sie nutzten bei ihren langen FuĂwanderungen die Hunde nur zur Jagd, zum Schutz ihrer Lager sowie als Packtiere. Dies stellten auch die ersten PelzhĂ€ndler und Forscher Mitte des 19. Jhd. fest, als sie entlang des Yukon River weiter ins Landesinnere von Alaska und Kanada vorstieĂen. Nur die kulturell stark von den Yupik beeinflussten Ingalik und Holikachuk sowie die Koyukon nutzten Hundeschlitten, vermutlich hatten sie diese Technik von den Iñupiat oder Yupik gelernt. Die anderen, einschlieĂlich der Gwich'in, Tanana, Ahtna sowie der ĂŒbrigen Athabasken, zogen ihre Schlitten oder Toboggans (kufenlose Schlitten) per Hand.cite-ref-20[20] Wahrscheinlich fĂŒhrten die Athabasken in Nordamerika den Rahmenschneeschuh ein, zumindest haben sie ihn am vollkommensten entwickelt. Dieser ermöglicht ihnen auch bei hohem Schnee die Jagd auf GroĂwild. In den schneefreien Monaten diente vor allem das Kanu als Fortbewegungsmittel.
In der Freizeit war und ist den Athabasken Gesang und Tanz sehr wichtig: Es gibt ein sehr weitreichendes Liedgut zu allen Themen des Lebens. FrĂŒher waren die Lieder zudem eine Möglichkeit zur Wissensvermittlung an die Kinder, die bereits sehr frĂŒh mit der Musik konfrontiert wurden. Bei den Athabasken Alaskas kannte man zudem den Potlatch, ein rituelles Geschenkfest bei groĂen ZusammenkĂŒnften, das von den NordwestkĂŒstenkulturen ĂŒbernommen wurde.cite-ref-ankn-3-1[3] Ein ĂŒber die Grenzen Kanadas hinaus bekannter athabaskischer Musiker ist Jerry Alfred von den Selkirk-Tutchone.
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts nimmt die Assimilation der Athabasken durch die moderne Gesellschaft immer mehr zu. Zu Anfang des 21. Jahrhunderts sprechen noch rund 50 Prozent der Dené ihre Muttersprachen, die jedoch zum Teil vom Verschwinden bedroht sind.cite-ref-taschenatlas-1-1[1]
Sozialstrukturen
Das soziale Leben ist seit jeher von drei Prinzipien bestimmt:cite-ref-ankn-3-2[3]
Der erste Grundsatz war Pragmatismus. Die GröĂe der Gruppen musste sich zwangslĂ€ufig an den zur VerfĂŒgung stehenden Ressourcen orientieren, die im hohen Norden rĂ€umlich und zeitlich sehr unterschiedlich waren. War nur wenig Nahrung vorhanden, lebten die Athabasken in lokalen Gemeinschaften (engl. local bands) bzw. Familiengruppen, die aus einer oder mehreren matrilokalen und matrilinearen GroĂfamilien bestanden (Hier bildeten wiederum die stark kulturell und sozial von den Yupik geprĂ€gten Holikachuk und Ingalik eine Ausnahme). War genĂŒgend Nahrung vorhanden, bildeten mehrere Lokalgruppen eine regionale Band (siehe auch: Wildbeuter-Horde). Noch gröĂere Lager wurden errichtet, wenn Zeremonien, Feiern und Ă€hnliches stattfanden. Dennoch waren die Territorien selbst der kleinsten Gruppen genau festgelegt.
Das zweite Prinzip hieĂ Verwandtschaft. In der Regel waren in einer Lokalgruppe oder Band die Mitglieder untereinander in irgendeiner Weise verwandt. Zur Vermeidung von Inzest gehörten MĂ€nner und Frauen jedoch unterschiedlichen Clans an, die durch unterschiedliche Totems (Gruppenabzeichen) voneinander abgegrenzt wurden. Das Totem war nach Tieren und Pflanzen (aber auch Bergen, FlĂŒssen, Quellen und Ă€hnlichem) benannt und stellte ĂŒberdies eine mythisch-verwandtschaftliche Verbindung zu diesen her. Da sie glaubten, dass jeder Clan von einer gemeinsamen Stammmutter bzw. einem gemeinsamen Ahnen (dies konnten auch Tiere und Naturerscheinungen sein) abstammen wĂŒrde, erlaubten ihre Heiratsregeln keine Heiraten innerhalb des gleichen Clans und waren tabu. Hierdurch waren sie gezwungen, ihre zukĂŒnftigen Ehepartner auĂerhalb ihres eigenen Clans innerhalb ihrer Band oder Stammesgruppe oder unter ebenfalls in matrilineare Clans organisierten benachbarten Völkern zu suchen, so dass diese gegenseitigen exogamen Heiraten zwischen zwei (oder mehreren) Gruppen zur Grundlage umfassender Allianzen zwischen (wie bei den Athabasken und Tsimshian sogar ethnisch und sprachlich) verschiedenen Völkern wurden (siehe Frauentausch). FĂŒr diese Völker war nicht die sprachliche oder ethnische Abstammung von Bedeutung, sondern die Zugehörigkeit zum Clan der Mutter. Da alle StĂ€mme glaubten, die Clans seien untereinander verwandt, konnten sie in Not- oder Kriegszeiten auch auf Hilfe von Clanmitgliedern benachbarter StĂ€mme setzen. Die Mitglieder eines Clans betrachteten sich somit als Blutsverwandte mit einer gemeinsamen Stammmutter bzw. Ahnen.
So hatten z. B. die zu den nördlichen Athabasken zĂ€hlenden Wetâsuwetâen, Babine und Dakelh das Clansystem der benachbarten Tsimshian-sprachigen Gitxsan, Nisgaâa und Tsimshian ĂŒbernommen und unterteilten sich ebenfalls in mehrere Clans; die Wetâsuwetâen: Gilseyhu (GroĂer Frosch Clan), Laksilyu (Kleiner Frosch Clan), Gitdumden (Wolf / BĂ€ren Clan), Laksamshu (Fireweed Clan), Tsayu (Biber Clan), die Babine: Likh câibu (BĂ€ren Clan), Likh tsa mis xu (Biber Clan), Jilh tsekh xu (Frosch Clan) und Gilanton (Karibu Clan) sowie die Dakelh: Likh ji bu (BĂ€ren Clan), Gilhanten (Karibu Clan), Jihl tse yu (Frosch Clan) und Likh sta Mis yu (Biber Clan).
Der dritte soziale Grundsatz war IndividualitĂ€t. Jeder konnte seine Band-Zugehörigkeit frei wĂ€hlen, sofern es dort Verwandte gab. Dieses Prinzip verhinderte unter anderem Streitigkeiten und sorgte fĂŒr den Zusammenhalt der Band.
Glaube
Die ursprĂŒngliche Religion der Athabasken war animistisch: der Glaube, dass alle Lebewesen und auch einige unbelebte Naturobjekte beseelt, bzw. von Geistern (Yega) bewohnt sind. Diese Yegas galten als sehr mĂ€chtig und mussten durch korrektes Verhalten (z. B. bei der Jagd) und Opfergaben wohl gestimmt werden. Prinzipiell wurden Tiere rituell verehrt. VerstöĂe gegen die Sitten hatten möglicherweise die Rache der Geister zur Folge, die sich in Krankheiten, Not und Elend Ă€uĂern konnte. In solchen FĂ€llen wurden bestimmte Beschwichtigungszeremonien durchgefĂŒhrt. Half das nichts, musste ein Medizinmann oder eine Medizinfrau zu Rate gezogen werden, um die Geister zu beschwören und zu besĂ€nftigen.cite-ref-ankn-3-3[3]cite-ref-taschenatlas-1-2[1]
Offiziell sind fast alle Athabasken heute Christen. In Alaska fand die Missionierung bereits durch die Russen statt, so dass die dortigen Indianer in der Regel orthodoxe Christen sind.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23] In Kanada begann die Christianisierung in der Pelzhandelszeit, unter anderem auch, um den Handel fĂŒr die EuropĂ€er abzusichern. Aufgrund der extrem dĂŒnn besiedelten Wohngebiete der Athabasken erreichten die Missionare die Menschen nur sporadisch, so dass die religiöse Praxis bis heute noch mehr oder weniger viele Elemente des traditionellen Glaubens enthĂ€lt (siehe auch: Synkretismus). Besonders interessant ist hier das Wirken moderner Propheten der Dogrib und benachbarter Gruppen.cite-ref-24[24]
Erforschung und Aufzeichnung
Die Geschichte der Athabasken ist wenig bekannt, da erst seit Anfang des 20. Jahrhunderts ernsthafte Versuche gemacht wurden, sie zu erforschen. Noch mehr gilt dies fĂŒr die an archĂ€ologischen Funden arme Vorgeschichte ihres Siedlungsgebiets, die erst seit den 1970er Jahren allmĂ€hlich erhellt wird.cite-ref-25[25] Seit ca. 1000 v. Chr. sind die Athabasken im Einzugsgebiet des Mackenzie River nachweisbar. Ihnen voraus (seit etwa 3000 / 2000 v. Chr.?) geht der archĂ€ologische Tayee-Lake-Komplex im SĂŒden Yukons.cite-ref-26[26]
Um 1770 stieĂen PelzhĂ€ndler zum Lake Athabasca vor, wo sie mit Gruppen der Athabasken in Verbindung traten, u. a. mit den Beaver, Slavey, Dogrib und Gwich'in.
Im Jahre 1908 reiste der Anthropologe Robert Lowie nach Kanada, um die Lebensweise der Chipewyan zu erforschen und eventuell deren Geschichte zu rekonstruieren. Signifikant ist, dass Lowie nicht in der Lage war, mehr als nur Legenden herauszufinden. Im Nachhinein sagte Lowie: âWissenschaftlich gesehen, war es der unfruchtbarste Forschungstrip meiner Karriere.â
Heutige Situation
Athabasken leben heute weniger in Reservaten, sondern meist in StÀdten. Dennoch gibt es immer noch zahlreiche abgelegene Dörfer mit vorwiegend athabaskischen Einwohnern. Subsistenzorientierte Jagd und Sammelwirtschaft sowie die kommerzielle Pelztierjagd spielen dort bei manchen Gruppen immer noch eine wichtige Rolle.cite-ref-27[27]
Athabasken haben als Indianer das Privileg einer freien Sozialversicherung sowie eigene Vertretungen, sogenannte Native Corporations, die eingeschrĂ€nkt eigene Gesetze erlassen können. Dies hat zur Folge, dass manche Native Corporations das GlĂŒcksspiel legalisiert haben, obwohl es in dem Staat, in dem sie sich befinden, verboten ist. Dies und die Tatsache, dass sich zahlreiche erdölreiche LĂ€ndereien im Besitz von Native Corporations befinden, hat manchen zu Wohlstand verholfen.
Trivia
Der am 28. Februar 1981 entdeckte Asteroid des inneren HauptgĂŒrtels (3307) Athabasca wurde nach den Athabasken benannt.cite-ref-28[28]
Siehe auch
Literatur
âą Hunters of the Northern Forest. Time-Life, Alexandria (Virginia, USA) 1995, ISBN 0-8094-9570-8.
âą Der groĂe Bildatlas Indianer. aus dem Engl. ĂŒbers. von Werner Petermann, Orbis, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-572-00770-4. (engl. Originalausgabe: Colin F. Taylor, William C. Sturtevant: The Native Americans. Salamander Books, London, ISBN 0-86101-523-1)
âą Wendell H. Oswalt: This Land was Theirs. A Study of the North American Indian. 2. Auflage. Wiley, New York u. a. 1973, ISBN 0-471-65717-4.
Einzelnachweise
cite-note-taschenatlas-11. â Willi Stegner (Hrsg.): TaschenAtlas Völker und Sprachen. 1. Auflage. Klett-Perthes, Gotha 2006, ISBN 3-12-828123-8, S. 219.
cite-note-motz-22. â Hartmut Motz: Sprachen und Völker der Erde â Linguistisch-ethnographisches Lexikon. 1. Auflage. Band 2, Projekte-Verlag Cornelius, Halle 2007, ISBN 978-3-86634-368-9. S. Motz.
cite-note-ankn-33. â Introduction to Athabascans (DenĂ©). Alaska Native Knowledge Network, University of Alaska, Fairbanks (USA), abgerufen am 18. April 2015.
cite-note-44. â Werner Petermann (Ăbersetzer): Der groĂe Bildatlas Indianer (engl. Originalausgabe: The Native Americans. Salamander Books, London). Orbis, MĂŒnchen 1995, ISBN 3-572-00770-4, S. 182â191.
cite-note-55. â Krauss und Golla 1981 und Mithun 1999
cite-note-66. â DEG XINAG ORAL TRADITIONS: RECONNECTING INDIGENOUS LANGUAGE AND EDUCATION THROUGH TRADITIONAL NARRATIVES
cite-note-77. â Upper Kuskokwim (Dinak'i) dictionary
cite-note-88. â Dickinanekâ Hwtâana: A History of the people of the Upper Kuskokwim who live in Nikolai and Telida, Alaska.
cite-note-99. â Natural Resource Utilization of four Upper Kuskokwim Communities
cite-note-1010. â Search for data in: Database Na-Dene family: Athapaskan group (13 lists)
cite-note-1111. â The Phonology and Morphology of the Tanacross Athabaskan Language
cite-note-1212. â Copper River Native Places â A report on culturally important places to Alaska Native tribes in Southcentral Alaska (Memento vom 13. Juli 2015 im Internet Archive)
cite-note-1313. â Edward S. Curtis: The North American Indian, Bd. 18: The Chipewyan. The Western woods Cree. The Sarsi, Classic Books Company 1928, S. 3.
cite-note-1414. â South Slavey Topical Dictionary KĂĄtĂ„âodehche Dialect
cite-note-1515. â Northern Tutchone Dictionary â Introduction (Memento vom 5. April 2018 im Internet Archive)
cite-note-1616. â die Handelsmonopole der Chilkat Tlingit (Jilបåat ណwĂĄan) durch den Chilkoot Pass sowie der White Pass (Dead Horse Trail) wurden 1870 durch die US-Armee und 1890 durch den Chilkat Pass durch amerikanische HĂ€ndler â bis dahin hatten die Tlingit mitunter auch mit militĂ€rischer Gewalt jeweils direkte Handelskontakte zwischen den Athabasken und den EuropĂ€ern an der NordwestkĂŒste verhindert; sie untersagten ihren athabaskischen Handelspartnern â den trading chiefs â zur KĂŒste zum Handeln zu kommen.
cite-note-1717. â Dictionary of Canadian Biography â KLATSASSIN (Klatsassan, Klattasine), Chilcotin Chief
cite-note-1818. â Lakeview Community Association â Tsuu T'ina Nation Series (Memento vom 12. Juli 2015 im Internet Archive), abgerufen am 18. April 2024.
cite-note-191. Stimmen der Erde. Raben, BMAG (Hrsg.) Big Mountain Aktionsgruppe e. V.: MĂŒnchen 1993, S. 42.
cite-note-2121. â Phyllis Ann Fast: Northern Athabascan Survival. University of Nebraska Press, 2002, S. 3 ff.
cite-note-2222. â Jörg R. Mettke: Russlands Kolonie in Amerika. In: Der Spiegel. Nr. 1, 2004, S. 90â93 (online).
cite-note-2323. â Uwe KluĂmann: FĂŒr eine Handvoll Dollar. In: Spiegel Geschichte. 1/2012, S. 99.
cite-note-2424. â Christian F. Feest: Beseelte Welten â Die Religionen der Indianer Nordamerikas. In: Kleine Bibliothek der Religionen, Bd. 9, Herder, Freiburg / Basel / Wien 1998, ISBN 3-451-23849-7. S. 191.
cite-note-2525. â Siehe die Datierungsversuche von J. P. Cook, R. A. McKennan: The Athapaskan Tradition: A View from Healy Lake. Paper presented to Athapaskan Conference, Museum of Man, Ottawa, March 1971.
cite-note-2626. â Handbook of North American Indians, Smithsonian Institute Washington DC, 1978â2001, ISBN 0-16-050400-7, vol. 5: Arctic. S. 133ff.
cite-note-2727. â Barry M. Pritzker: A Native American Encyclopedia. History, Culture and Peoples. Oxford University Press, New York 2000, ISBN 0-19-513877-5, S. 491, 495.
cite-note-2828. â Lutz D. Schmadel: Dictionary of Minor Planet Names. Fifth Revised and Enlarged Edition. Hrsg.: Lutz D. Schmadel. 5. Auflage. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 2003, ISBN 3-540-29925-4, S. 275, doi:10.1007/978-3-540-29925-7_3308 (englisch, 884 S., springer.com [PDF; 7,3 MB; abgerufen am 27. Dezember 2024] Originaltitel: Dictionary of Minor Planet Names. Erstausgabe: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg 1992): â1981 DE1. Discovered 1981 Feb. 28 by S. J. Bus at Siding Spring.â